Animationsfilme

Visionen werden zu sichtbar

 

Animationsfilme der Jugendlichen

Nach welchen Werten müsste eine Welt modelliert werden, um tatsächlich lebenswert für Alle zu sein? Dieser Frage gingen Jugendliche in unseren VISIONS AGs nach. In Kleingruppen wurde jeweils eine Vision herausgearbeitet, diese im Rahmen von individuellen Einzelgesprächen geschärft und gemeinsam in der Gruppe zu einem Drehbuch (Skript) ausgearbeitet. Gemeinsam mit professionellen Animationskünstler:innen konnten die jungen Menschen ihre Visionen und Vorstellungen intensiv besprechen und dabei zusehen und mitwirken, wie ihre Botschaft zum Leben erweckt wird. Auf der Website www.visions.nrw wird nun der Grundgedanke eines positiven Wandels sichtbar.

Die Animationen werden bald auch auf den städtischen Websites aller Partnerstädte, der Schulwebsites sowie über das Stadtmarketing und sonstige Partner:innen in den Partnerstädten Bad Berleburg, Bestwig, Bocholt, Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Meschede, Olsberg, Schmallenberg und Winterberg veröffentlich

Zur Webseite für die Animationsfilme

Ansprechpartnerin

Dorothea Hudaszek

Dorothea.hudaszek[at]ensible.de

T +49 1786298010

Aktivismus Umweltschutz

n der Animation „Aktivismus (Teil 1)“ geht es um jede Menge Müll, den wir in der Welt verteilen und damit schöne Orte verschmutzen …und um die Frage: Was tun? Die Geschichte motiviert aktiv zu werden, auch dann, wenn wir das Gefühl haben, allein können wir nichts erreichen. Die Botschaft lautet: Wir sind viele! „Schließe dich mit anderen zusammen, die ähnlich denken, um Probleme zu beheben und eine Bewegung zu gründen, die nachhaltig etwas verändert.“ Wie könnte unsere Welt dann wohl aussehen? Mehr erfahren wir in Teil 2…

„Dir gefällt etwas nicht, setz dich dafür ein, dass es sich verändert!“

- Ole, IVM Bocholt

Zeit zum FairTeilen

Ein Mädchen, umgeben von mehr Klamotten, als sie je brauchen könnte und dem neusten technischen Gerät, macht sich bereit für den Tag. Die Sonne scheint zum Fenster rein – es verspricht, ein sorgenfreier Tag zu werden. Sie öffnet die Tür und steht am Abgrund. Vor ihr liegt die Welt brach. Inmitten der vom Krieg zerstörten Ruinenlandschaft sitzt ein zitterndes Mädchen. Geigenmusik setzt ein, unweigerlich stellen sich einem die Nackenhaare auf. So beginnt der Film, den die 17-jährige Marsbergerin Ida Menzel der in Zusammenarbeit mit der Animationskünstlerin Karolin Twiddy kreierte. Gemeinsam verwandelten sie Fragen wie „Ich habe so viel Kleidung in meinem Kleiderschrank und andere haben gar nichts. Ist das gerecht?“ in einen Film, der seine Zuschauer:innen mit viel Herz zu dem Lösungswort führt: FairTeilen. Und so lautet auch die Antwort der Protagonistin im Film. Also macht sie ihre überflüssigen Konsumgüter zu Geld, das dem anderen Mädchen wiederum in Form von warmer Kleidung, etwas zu Essen, am Ende sogar als Haus erscheint. Eine schlichte sowie berührende Botschaft.

Gleiche Rechte für Alle!

Die Animation „gleiche Rechte“ erzählt von einem Mädchen, zerrissen zwischen Traditionen und ihrem Wunsch nach Gleichberechtigung. Sie strebt nach Entscheidungsfreiheit über ihr eigenes Leben, will sich ihren Weg selbst auslegen dürfen, genauso wie ein Junge. Die Eltern sind nicht einverstanden. Das Mädchen nimmt diese Entscheidung hin, auch wenn sie das eigentlich im Inneren ablehnt, denn der Schutz ihrer Familie ist ihr wichtig und sie möchte niemanden enttäuschen. Doch ihr Wunsch wird Wirklichkeit, als sie am Ende beschließt für sich einzustehen und kleine Dinge zu verändern. „Es ist wichtig, (...) mit der „alten“ Generation über Neues und über Veränderungen zu sprechen, um gegenseitigen Respekt und Verständnis aufzubauen. Alle sollten das gleiche Recht haben, unabhängig von Geschlecht, Religion oder Herkunft.“ (Die Autorin, anonym)

Im falschen Körper

Die Animation „im falschen Körper“ zeigt die Geschichte eines Mädchens, welches sich eigentlich als Junge fühlt. Die Gesellschaft, Traditionen und Normen hindern ihn daran, so zu leben, wie er sich eigentlich fühlt. Die Geschichte erzählt von dem tiefen Wunsch nach freier Entfaltung und von einer starken jungen Person, die sich nicht unterdrücken lässt. Selbst als Mitschüler:innen und Freund:innen anfangen über ihn zu lachen, gibt er nicht auf. Er findet den Mut über das, was ihn bewegt, zu sprechen. Zunächst mit seinen Eltern, die ihn dann auf seinem Weg unterstützen, später mit anderen. So schafft er es Verständnis zu gewinnen und sogar Verbündete, die ihn nun unterstützen und anderen zeigen: „Wenn alle Menschen so sein könnten wie sie wollen, wäre die Welt sehr viel bunter und gerechter” Simin – HGS Bocholt

Karma - Rache lohnt sich nicht!

Die Animation Karma von Noel erzählt eine Geschichte darüber, wie all das, was wir anderen Menschen antun, häufig auch zu uns zurück kommt - Karma eben. Sie schlägt außerdem vor, wenn sich jemand unfair verhält, keine Rache zu üben, sondern den Mut zu haben positiv zu bleiben und mit dem Anderen so umzugehen, wie man es sich für sich selber wünscht. Manchmal erreicht man damit mehr – so wie der Junge in dieser Animation. Er hilft dem älteren Jungen, der ihm gerade noch ein Bein gestellt und der über ihn und sein auf dem Boden liegendes Eis gelacht hatte, sogar am Ende auf. Der übercoole Ältere erkennt die Chance, aus seiner Rolle auszusteigen und noch mal neu anzufangen. Ein Film über Respekt und Mut.

COME OUT - Jeder Schritt zählt!

Dieser Animationsfilm wurde von Schüler:innen der Sekundarschule Medebach-Winterberg entwickelt, um Menschen aus der Region einzuladen, an dem Spendenlauf „COME OUT“ [Link] teilzunehmen und eine alte Tradition neu zu beleben: Im Zeitraum vom 16.06. - 30.06.2021 konnten Interessierte sich einem 160 km langen Schnadegang anschließen. Die Teilnehmer:innen der VISIONS AG unterteilten die gesamte Wanderstrecke in 34 Etappen und verbanden damit die Städte Medebach, Hallenberg und Winterberg miteinander. Gemäß des Leitbildes der Sekundarschule „Hauptfach Mensch“ und als Träger des Siegels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, begonnen die Schüler:innen eine Bildungspatenschaft mit einer kleinen, persönlich bekannten Schule in Simbabwe beginnen. Mit dem durch die großzügigen Spenden der Sponsoren erlaufenem Geld, konnte hier ein erster Grundstein gelegt werden.

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